PMA (Plakat Media Analyse)

Was ist die PMA 2003?

Die Plakat Media-Analyse 2003 ist in Deutschland die einzige Mediastudie, die valide Leistungswerte für die Aussenwerbeträger GF, GS und CLP abbildet.

Finanziert wird die PMA von den Mitgliedern des FAW (Fachverband Außenwerbung e.V.). Seit 2002 wird die PMA unter dem ag.ma-Dach fortgeführt.
Intensiv arbeitet man in den ag.ma-Gremien an einer neuen Methode, welche die "Abfrage anhand erinnerter Wege" ersetzen soll. Eine elektronische Wegeerfassung mittels GPS wird Grundlage dieser neuen Methode. Mit der Einführung der elektronischen PMA ist allerdings frühestens 2005 zu rechnen. Bis dahin wird weiterhin die "Abfrage anhand erinnerter Wege" genutzt.

Auf der Basis von 21.607 Interviews, bietet die PMA 2001 für die Anschlagstellenarten Großfläche, Ganzsäule und City Light Poster:

  • die planungsrelevanten Leistungswerte Reichweiten, Anzahl der Kontakte pro erreichter Person (OTS), GRPs und - nach Verrechnung mit den Kosten - TKPs
  • Zielgruppendaten aus dem Konsumbereich

Das Service-Angebot für unsere Kunden

Für unsere Kunden zählen wir für unterschiedlichste Zielgruppen, Plakatplanungen oder -einsätze, die Leistungswerte dieser Studie mittels eines MDS Programms in unserem Hause.

Unser Service beschränkt sich aber nicht nur auf den Zählservice für unsere Kunden. Mit unserer Grundlagenforschung PosterTrack haben wir die Wertigkeit der PMA-Media-Währung analysiert und können Ihnen Fragen zur Kontaktwertigkeit im intermedialem Vergleich zu TV als auch im intramedialen Vergleich von GF,GS und CLP beantworten.

PosterTrack

Die Auswertungsmöglichkeiten der PMA 2003

Möglich ist die Berechnung und Darstellung von Leistungswerten für Teilbelegungen mit sehr flexibler regionaler Zuordnung:
  • nach Bundesland und Ortsgröße, aber auch unter Vorgabe von Einzelorten
  • pro Anschlagstellenart sowie für Zweier- oder Dreierkombinationen daraus
  • pro Belegungseinheit Dekade/Woche ("Durchgang") sowie für mehrere "Durchgänge"
  • für Zielgruppen nach demographischen und Konsum-Merkmalen
  • als Zielgruppen- oder als Planvergleich
Der Datenbestand der PMA 2003

Die PMA 2003 enthält Ergebnisse aus drei aktuellen, jeweils in sich repräsentativen "Wellen".
  1. Welle: 7.183 Interviews, Spätsommer 1999 und Frühjahr 2000
  2. Welle: 7.191 Interviews, Spätsommer 2000 und Frühjahr 2001
  3. Welle: 7.114 Interviews, Spätsommer 2001 und Frühjahr 2002
Das rollierende System, das bei der PMA 2000 erstmals zum Tragen kam, soll auch in Zukunft weitergeführt werden: Von den rund 21.000 PMA 2003-Interviews werden jährlich die 7.000 ältesten Interviews durch 7.000 neu erhobene ersetzt.

Die Erhebungsmethode der PMA 2003

Kernteil des PMA-Interviews ist die von Frau Opfer im Jahre 1984 entwickelte "Abfrage anhand erinnerter Wege". Sie ist nach wie vor die einzige Möglichkeit zur Erhebung jener diffizil zu gewinnenden Daten, die für die Plakatplanung pro Anschlagstellenart benötigt werden:
  • Anzahl der verschiedenen, pro Woche/Dekade wahrgenommenen Stellen/Flächen
  • Frequenz der Wahrnehmung in diesem Zeitraum
  • Lokalisierung der Anschlagstellen nach "am Wohnort - nicht am Wohnort (wo?)"
Grundprinzip dieses Interviews: Es läßt die Befragten detailliert und in aller Ruhe die Wege zu allen Anlässen rekonstruieren, aus denen sie innerhalb der letzten Woche außer Haus waren - um sich auf diese Weise an die wahrgenommenen Anschlagstellen zu erinnern.

Die Stichprobe der PMA

Die Stichprobe ist disproportional angelegt. D.h. Aufstockung der Fallzahlen in großen Orten (Städte ab 100 Tsd. Einwohner) zu Lasten der Fallzahlen in kleinen Orten.